Animal Central - Heimat für befreite Tiere

Animal Central wurde im August 2007 gegründet. Aufgabe und Ziel war es, sich aktiv für die Rechte der Stimm- und Wehrlosen, der Tiere, einzusetzen, was im August 2009 auf einem außergewöhnlichen Lebens- und Schutzhof, im äussersten Norden Deutschlands, nahe der dänischen Grenze in die Tat umgesetzt werden konnte. Im Laufe von nunmehr 6 Jahren wurde aus diesem, anfänglich desolaten, von nordischen Wetterverhältnissen gezeichneten Hof ein Refugium für geschundene und gequälte Tiere, die anderenfalls einen einsamen und würdelosen Tod gestorben wären: im Schlachthaus, auf dem Weg dorthin, in schmutzigen Baracken und Unterständen oder einfach an der Kette oder im Käfig.
Trotz der nie enden wollenden Aufbau- und Reparaturarbeiten haben hier seit Gründung zahllose Tiere eine schöne Heimat gefunden, wo sie in Sicherheit sind, geborgen, wo sie Frieden haben und wo sie ihre Würde zurückerlangten.
Derzeit werden 20 Hunde, 48 Schafe, 10 Ziegen, 9 Schweine, 4 Lamas, über 60 Enten, 7 Gänse, 85 Hühner und 3 Puten beheimatet, die aus schlechtesten Verhältnissen stammen und sich bei Ankunft in der Regel in einem erbarmungswürdigen Zustand befanden. Allen diesen Tieren wird täglich Aufmerksamkeit und Zeit gewidmet. Neben den praktischen Dingen, wie Säuberung der Unterkünfte, Pflege der Tiere, Bau- und Sanierungsarbeiten kommt auch das Umsorgen und Kuscheln nicht zu kurz. Für die meisten Tiere ist es das erste mal, dass sie Liebe und Zuneigung erfahren dürfen.
Der Hofbetrieb selbst, die Versorgung der Tiere mit Nahrung, die Rettung von Tieren in Not, die grossen und kleinen Bauprojekte, der reibungslose Ablauf, gelingt mit Hilfe einer gewachsenen Unterstützergemeinde, die im virtuellen Rahmen zusammengefunden hat und finanziell zum Glück der Tiere beisteuert. Ohne diese Menschen könnten hier nicht so viele Tiere versorgt werden, wären viele von ihnen nicht mehr am Leben.



Wer mehr über den Hof, die Arbeit und die hier lebenden Tiere (die inclusive der Hunde übrigens ausnahmslos vegan ernährt werden) erfahren möchte, ist jederzeit eingeladen, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen oder der von täglichen Aktualisierungen geprägten Facebook Seite des Hofes zu folgen. (facebook.com/tierbefreiungshof) Und wer einem Tier persönlich helfen möchte, der kann das durch eine Patenschaft oder auch eine Geldspende tun. Futterspenden (ausschliesslich vegan) sind ebenfalls jederzeit willkommen.